Stadtentwicklung

  • Mit der aktuellen Stadtentwicklung wurde bereits viel realisiert. Diese ist zu weit fortgeschritten, ohne das die Bevölkerung für die konkreten vorgesehen Projekte genügend einbezogen wurde. Wir müssen uns jetzt auf das Machbare zusammen mit allfälligen Investoren konzentrieren.
  • Zusammen mit den Schulbehörden muss das Projekt Mehrzweckhalle unbedingt vorangetrieben werden.
  • Kultur ist ein wichtiger Teil des zivilisierten Lebens. Es braucht einen Ort in Romanshorn, an dem Kultur stattfinden kann. Dies kann ein kleines Kulturhaus oder aber eine Mehrzweckhalle sein. Wenig sinnvoll ist es, das Pentorama in Amriswil konkurrenzieren zu wollen. 
  • Für die Alleestrasse muss unbedingt eine befriedigende Lösung gefunden werden. Die aktuelle Situation ist unbefriedigend.
  • Zusammen mit dem Gewerbe muss die Positionierung von Romanshorn als Einkaufsort besprochen werden und neue Lösungen gegen das Lädelisterben gefunden werden, um das Ortszentrum wieder zu beleben.
  • Ein Stadtplatz als Ort der Begegnung ist wünschenswert, scheint aber am vorgesehenen Ort wenig sinnvoll. Genauso wichtig ist es, in Zentrumsnähe einen nächtlichen Ort der Begegnung zu schaffen. Es braucht eine Bar oder ein Pub in Zentrumsnähe.
  • Eine Passerelle über die Gleise steht nicht in einem vernünftigen Kosten-Nutzen-Verhältnis. Das bereits gekaufte Land ist deshalb für die Gemeinde nutzlos.
  • Die Realisation eines Campus ist dann sinnvoll, wenn damit die Bedürfnisse der Vereine, der Schulen und der Bevölkerung allgemein einen adäquaten Nutzen stiftet. Ansonsten muss über eine zweckmässige und kostengünstige Sanierung der bestehenden Sportplätze nachgedacht werden.
  • Für Hunde ist es wichtig, die Möglichkeit zu haben, im See baden zu können. Ob dafür ein eigener Badestrand für Hunde oder eine gemischte Nutzung sinnvoll ist, muss mit Interessenvertretern diskutiert werden.
  • Die Bunkerwiese war und ist ein alternativer Freizeitraum der auch zum Baden einlädt. Gegen einen Spielplatz ist nichts einzuwenden, jedoch gegen einen allfälligen Eintritt.
  • Die Grundlagen für die Hafenpromenade sind gut gelegt. Dies muss zwingend weiterverfolgt werden.
  • Die Realisierung des Hafenhotels ist zu befürworten.
  • Eine kontinuierliche Stadtentwicklung muss in Zusammenarbeit von Stadt und privaten Investoren erfolgen. Dafür muss die Stadt Romanshorn ein vertrauensvoller und verlässlicher Partner sein.
  • Romanshorn hat den höchsten Leerwohnungsbestand im Kanton. Bei der Betrachtung der Wohnimmobilien ist festzustellen, dass vor allem grössere Wohnungen (5.5 Zimmer und grösser) fehlen jedoch stark nachgefragt wären. Dies muss in Zukunft zusammen mit den Bauherrschaften korrigiert werden.
  • Eine Parkplatzbewirtschaftung ist heute normal und richtig angewendet auch sinnvoll. Vielerorts forcieren zu hohe Parkplatzgebühren jedoch das Lädelisterben. Diese Situation muss in Romanshorn neu beurteilt werden.
  • Es ist wünschenswert, dass Romanshorn über ein Zentrum mit Herz verfügt. Mit der vorhanden Bausubstanz dürfte dies jedoch nur schwer zu erfüllen sein. Um eine Belebung des Zentrums voranzutreiben, müssen punktuell neue Konzepte mit privaten Investoren entwickelt werden. 

 

Finanzen, Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie

  • Die wichtigste Zutat im Zusammenleben ist das Vertrauen. Es benötigt viel Arbeit es zu erlangen, und es ist sehr schnell zerstört. 
  • Die Familie ist das wichtigste Gefäss in unserer Gesellschaft. Wir müssen dieser Institution Sorge tragen.
  • Nebst der Familie sind die Vereine das zweite wichtige Standbein einer Gemeinde und der Gesellschaft. Auch hier müssen wir uns für deren Vielfalt einsetzen und die Freiwilligenarbeit wertschätzen.
  • Die eingeschlagene Entwicklung in der Jugendarbeit scheint zweckmässig. Den jungen Romanshorner Einwohnerinnen und Einwohnern sollte möglichst bald wieder ein Jugendtreff zur Verfügung stehen. 
  • Für das Wohlergehen einer Gemeinde ist der Zustand der Industrie und Wirtschaft zentral. Durch permanenten Dialog und das Schaffen von Rahmenbedingungen kann die Stadtführung unterstützen.
  • Romanshorn ist Schulstandort und muss diesen Status unbedingt halten. Die Zusammenarbeit mit den Schulgemeinden ist essenziell.
  • Ein sanfter Tourismus ist für Romanshorn wichtig. Die Schweizerische Bodensee-Schifffahrt, Unterkünfte und Restaurationsbetriebe sind deshalb wichtig, um auch als attraktiver Touristenstandort wahrgenommen zu werden.
  • Parteien sind wichtig. Sie bringen verschiedene Aspekte der Bevölkerung in die Politik. Der Diskurs zwischen den Parteien und der Stadtführung muss allerdings konstruktiv erfolgen und immer im Sinne von Romanshorn als Ganzes erfolgen.
  • Die Romanshorner Bevölkerung hat Ihre Ansicht zu einer Steuererhöhung klar kundgetan. Eine Steuererhöhung ist mit allen Mitteln zu verhindern. 

 

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