Offener Brief

Offener Brief an Adrian Schawalder auf sein Inserat im „Seeblick“

Sehr geehrter Herr Schawalder

Zusammen mit Ihnen teile ich die Meinung, dass es unhaltbar ist, wenn Plakate von Bewerbern für ein politisches Amt verunstaltet werden. Das ist absolut nicht meine Vorstellung von Fairness und politischer Kultur. Es ist aber auch nicht meine Art oder die Art meines Wahlkomitees, missliebige Kommentare auf Facebook zu löschen, was Sie uns in Ihrem Inserat im „Seeblick“ vom 29. März indirekt unterstellen. Im Gegenteil: Ich suche zu allen den Dialog. In diesem Sinne, Herr Schawalder, hätte ich es geschätzt, wenn Sie mit mir zuerst in einen ehrlichen Dialog getreten wären, in dem wir solche Fragen hätten klären können. Das wäre fair. Leider sind es genau solche öffentlichen Aussagen oder Vermutungen, die nicht mit Betroffenen geklärt worden sind, die vieles aus dem Ruder laufen lassen. Ich freue mich deshalb auf Ihre Kontaktaufnahme und auf den Dialog mit Ihnen, damit die Fairness beidseitig nicht auf der Strecke bleibt.

Ich habe dort, wo es mir möglich war, immer versucht, die Leute davon abzuhalten, auf die Person zu spielen. Ausserdem möchte ich darauf hinweisen, dass schon seit Bekanntgabe meiner Kandidatur aus gewissen Kreisen, die offenbar David H. Bon nahestehen, Verleumdungen und herablassende Kommentare über mich auf Facebook gepostet wurden. Es scheint jedoch Bürgerinnen oder Bürger zu geben, die mit der aktuellen Stadtregierung nicht zufrieden sind und ihrem Ärger freien Lauf lassen. Dies kann ich nicht kontrollieren. Ich versichere Ihnen, dass mir die Wahrung von Anstand und Würde sehr, sehr wichtig ist.

Freundliche Grüsse

Roger Martin

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